Konzert 14.11.2014

14.November 2014 — 20:30Uhr
 
 
Konkret zu Abstrakt
 
 

Foto: Johannes Gramm
 
 
 

madame.laclaque — Mezzosopran
Ralf Haarmann — Mandoline, Live–Sampling
Frank Niehusmann — Elektro–Schlagwerk

 
 
 

Das Live–Trio Konkret zu Abstrakt bringt elektroakustische Musik auf die Bühne. Im Grenzbereich zwischen Komposition und Improvisation entsteht aus Klängen von Schlagzeugen und Spielzeugen, Computern und Musikinstrumenten wie Mandoline und Kleine Grüne Plastiktrompete zusammen mit der Opernstimme von madame.laclaque ein neuer Musikstil
 
(Electroacoustic Dada Jazz)
 
 
Hinreißende Jonglage mit Klangfetzen jedweder Provenienz als freifließendes Improvisationsabenteuer
 
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Weitere Informationen:
 
www.konkretzuabstrakt.bandcamp.com

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Christian Hasucha – geht in einen Re-Akklimatisierungsraum

CHRISTIAN HASUCHA
geht in einen Re–Akklimatisierungsraum
 
 

FOTO: Christian Hasucha, 2014, Reisemobil in Batak, Bulgarien
 
 
Ein halbes Jahr reiste Christian Hasucha durch Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien und zurück. Mit seinem Reisemobil bzw. Werkstattwagen ließ er sich treiben und arbeitete, wo es ihm geeignet schien.
 
Nun baut er ein 1:1–Modell seines Büros im Galerieraum nach, versucht sich zu reakklimatisieren und die Dokumentation seiner Reise-Interventionen zu bearbeiten.
 
 
Weitere Informationen:
 
www.hasucha.de

Grafik/Foto: Christian Hasucha, 2014
 
 

Grafik: Christian Hasucha, Foto: HD Seibt
 
 
 
 
Bürofest: 31. 10. 2014, ab 19:00 Uhr
Finissage: 6. Dezember 19:00 Uhr
 
 

Foto: HD Seibt, 2014
 
 
Büro von Christian Hasucha,
eingenordet im bauchhund salonlabor

 
Christan Hasucha hat sein Büro parallel verschoben und als Nachbau in die galerie bauchhund salonlabor implantiert.
 
Nach einer langen Reise durch das östliche Europa wählt er nun zu seiner Reakklimatisierung die Halböffentlichkeit der Galerie und arbeitet zu festen Büroöffnungszeiten an der Dokumentation seiner Reiseinterventionen. Mit seinem Werkstattwagen ließ er sich ein halbes Jahr ziellos durch Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Georgien treiben und arbeitete, wo es ihm geeignet schien. Christan Hasucha hat bei seiner Reise am Horizont gedreht, Schatten nachgezeichnet oder gedoppelt, in Landschaften Markierungen und Anhaltspunkte implantiert und entnommen, hat etwas in den Wind geworfen, Fröschen Sergej Rachmaninov aus dem Autoradio vorgespielt oder einem Fluss seine Fließrichtung gezeigt. Seine Einmischungen und Anwendungen hat er akribisch als Foto, Video, Tonaufzeichnung, Zeichnung, Skizze und/oder Reisebericht dokumentiert. Einiges davon ist bereits bearbeitet und ist zu sehen und zu hören.

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Konzert 9. 10.2014

Donnerstag 9. Oktober 2014, 20:30 Uhr
 
 
Jòraku Gianni Gebbia
ist in Berlin und auf vielfachen Wunsch noch einmal am Donnerstag im bauchhund!

 
 

Foto: NN
 
 
A journey into the music
of the Sicilian saxophonist and composer
 
Jòraku Gianni Gebbia
:
 
 
 

Jòraku Gianni Gebbia — alto & soprano sax
Mikaele Pellegrino — guitar
Gioele Pagliaccia — drums, percussion

 
 
 

The italian alto sax player Jòraku Gianni Gebbia started his own professional solo concert in 1990 following an invitation by Jost Gebers from FMP to play in Berlin in the legendary Total Music Meeting featuring Gebbia himself along with Steve Lacy, Lindsay Cooper, Dietmar Diesner and Rudiger Carl.
 

After this deep experience, and stimulated by Steve Lacy, Gebbia continued with unique strenght and concentration his personal research on solo saxophone playing in most of the specialized festivals in Europe, Usa and Japan. During the years Gebbia solos have been transforming and touching many different sides of this form from noise research to melodies through a deep mastering of the circular breathing techniques that Gebbia has learned through the late master of Sardinian launeddas Dionigi Burranca. Critics consider Gebbia′s solos as one of the most interesting of the second generation of improvisors along with similar artists as Ned Rothenberg, and John Butcher.
 

Today many players in the solo scene declared to be strongly influenced by Gianni Gebbia′s solo recordings from the 1990s as in the case of the solo sax player Colin Stetson, John Berndt, Ryoko Ono, Mick Barr and many others.

 
Weitere Informationen:
 
Gianni Gebbia
Gianni Gebbia — wikipedia
Mikaele Pellegrino
Gioele Pagliaccia

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Margret Holz


Grafik: Margret Holz
 
 

Margret Holz
 
TABERNACULUM
Choreographie eines Ortes
 
 
20. September — 18. Oktober 2014
 
Vernissage: 20.09.2014 um 20Uhr
 
Laudatio: Christina Friedmann,
Kuratorin & Künstlerin
 
 
Finissage: Samstag 18.10.2014 ab 19 Uhr
 
 
Öffnungszeiten: Do.⁄Fr.⁄Sa. 16–19Uhr
oder auf telefonische Anfrage (030⁄56 82 89 31)

 
 

Foto: HD Seibt, 2014
 
 
 

Margret Holz konstruiert, dekonstruiert und choreographiert Orte, fragt nach deren Prägung und Geschichte, nach Spuren, Brüchen und Leerstellen.
 
In der Ausstellung choreographiert Margret Holz im oberen Raum eine Konstruktion aus unterschiedlichen Materialien wie Gips, Stahl, gebranntes und gewachstes Holz zu einem offenen Gebilde, TABERNACULUM. Im unteren Raum zeigt die Künstlerin eine Konstellation von Gipskonstruktionen. Die gesamte Präsentation hat in reduzierter, komprimierter Form den Charakter einer fragmentarisch–retrospektiven Skulptur. Damit hat Margret Holz eine weitere Variante ihrer performativen prozessbasierten Skulptur entwickelt.
 

Ulrike Oppelt schreibt 2012 über Skulpturale Arbeiten von Margret Holz:
 
M. H. knüpft mit ihren Arbeiten an den radikal erweiterten Skulpturbegriff der Minimalisten seit den 1960er Jahren an. Vor allem die Bedingungen der Skulptur begannen eine zunehmend theoretische Rolle bei der Konzeption ihrer Produktion zu spielen. Die Minimalisten distanzierten sich bereits zunehmend vom Konzept der autonomen Skulptur. So lieferte 1961 Robert Morris seine prozessorientierte Erkundung “Box with the Sound of its Own Making”, und Donald Judd entwarf ab 1965 seine quasi industriellen “Specific Objects”.
 
Seit Mitte der 1980er Jahre beschäftigt sich M. H. im Kontext der zeitgenössischen Kunst mit Installation und Skulptur. Nunmehr herrschte eine neue Einstellung zur Skulptur, die Rückkehr zur Schaffung von Objekten, die selbst ein Konzept beinhalten und das Gefühl einer Darstellung oder eines Geschehens unter Bezug auf die soziale und kulturelle Umgebung vermitteln konnten.
 
Seit 1989 entstehen explizit bildhauerische Werke in Holz, Stahl und Gips. Die Formbarkeit des Materials bestimmt die Konstruktion und ist damit Ausgangspunkt und Hauptgedanke. Die Künstlerin wird dadurch zur Skulpteurin oder zur Plastikerin. Anstelle von einem gegebenen Objekt, einer Klischeeabbildung oder Darstellung von bereits Bestehendem auszugehen, arbeitet sie schrittweise und oft penibel auf eine Skulptur hin, die aussieht, als könnte sie etwas darstellen, ohne jedoch identifizierbar zu sein. Ihr Vermögen, den Betrachter zu unterschiedlichen Lesarten oder Erkenntnissen zu ermutigen, macht das bildhauerische Objekt metaphorisch.
 
Die Kunstströmungen der 1990erJahre zwingen die Künstlerin, sich mit dem aktuellen Diskurs, der Referenzialität und ihrer Standortbestimmung zu beschäftigen. Ihre skulpturalen Konstruktionen irritieren, weil sie zwischen dem Appell an< die rationalen Fähigkeiten des Verstandes und den intuitiven Kräften der Imagination hin– und herpendeln. Angesiedelt zwischen Aktion, Fotografie, Texten und autonomer Gestaltung, sowie zwischen der Vorstellung einer tauglichen Ganzheit und ‘vagabundierenden’ Fragmenten ohne Herkunftsangaben, fordern die geflämmten (Holz–)Gebilde aus geometrischen Grundelementen Erinnerung und Imaginationskraft gleichermaßen heraus.
 
Skulptur ist umbauter Raum” (M.H.) Ihre skulpturalen Objekte geben Einblicke und haben Öffnungen, die in den Raum weisen, den Raum absorbieren und scheinbar ein Zwiegespräch über Bildraum und Wesensraum führen. Innen und Außen, Fülle und Leere sind geistige Ordnungskategorien, die gleichermaßen jedes emotionale Empfindungspotential stimulieren. Auf den Holzformen wird vorrangig ein Schwarz zum undurchdringlichen „Schutz”, zum Synonym für Bewahrung. Der quasi fragmentarische Charakter der Skulpturen provoziert die Lust zu einer sinnhaften Komplettierung dieser Ge–‘Bilde’, die sich jeder Ortsbestimmung entziehen. Dass es eben Orte gibt, deren Qualität darin besteht, dass sie verschiedene Orte vereinen bzw. unsere Fantasie an verschiedene Orte tragen. Solche “Heterotopien” sind Illusions– und Kompensationsräume wie z.B. Bibliotheken, Museen, das Theater oder auch das eigene Spiegelbild. Es zeigt
einen Ort, an dem wir nicht sind.


Foto: Margret Holz
 
 
Finissage der Ausstellung TABERNACULUM
Samstag, 18. Oktober 2014 ab 19:00 Uhr
 
 
Zur Finissage wird das Video
 
unknown manuscript mezzanine 2012
 
(© Margret Holz) gezeigt.

 
 
 
 
Weitere Information:
www.mabois.de
 
 
 
Downloads (pdf-Dateien):
 
Pressemitteilung
PressRelease
Vita M. Holz – deutsch –
Vita M. Holz – english –

 

 

 

 

 

 

 
 
 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Konzert 01.08.2014

Freitag 01.08.2014, 20:30 Uhr
 

Foto: Felix Groteloh
 
Hannes Buder & Audrey Chen
 
 
 

Hannes Buder:
 
Hannes Buders Musik spiegelt eine große Bandbreite an Einflüssen wieder, die von Neuer Musik über Jazz bis zu Grunge & Avantgarde–Pop< reicht. Sein Stil bleibt dabei unverkennbar und seine Kompositionen bestechen durch einen hohen Grad an Authentizität und Emotionalität.
 
…wunderbar fein austarierte Klangkunst, vielseitig, lebendig und im musikalischen Charakter absolut konsequent.
(Süddeutsche Zeitung)
 
Sometimes his playing is very beautiful, sometimes the opposite, always very intriguing and entertaining with a large spectrum of emotion in it from fun to hardcore serious.
(Gearóid Ua Laoghaire, 2013)
 
 
Audrey Chen:
 
Mit Cello, Stimme und analoger Elektronik vertieft sich Chens Arbeit in ihre eigene Version von narrativer und nicht–linearer Erzählkunst. Ein großer Bestandteil ihrer Musik ist improvisiert, ihr Ansatz dazu extrem persönlich und intuitiv. Ihr Spiel untersucht die Kombination und Überlagerung eines selbstgemachten analogen Synthesizer mit Anordnungen traditioneller und erweiterten Techniken in Stimme und Cello. Sie erarbeitet eine Verbindung dieser Elemente zu einer einzigartigen persönlichen ekstatischen Sprache.
 
Now, using the cello, voice and analog electronics, Chen′s work delves deeply into her own version of narrative and non-linear storytelling. A large component of her music is improvised and her approach to this is extremely personal and visceral. Her playing explores the combination and layering of a homemade analog synthesizer, preparations and traditional and extended techniques in both the voice and cello. She works to join these elements into a singular ecstatic personal language.

 
Weitere Informationen:
 
www.audreychen.com
www.hannesbuder.de

 

 

Fotos: Heidi Rosin, 2014

 
 
 
 
 

Irene Hoppenberg


 
 

Irene Hoppenberg
 
Networker
 
 
Rauminstallation
 
zu 48-Stunden Neukölln in der Galerie bauchhund

 
 
 
27.Juni bis 26.Juli 2014
 
Vernissage 27. Juni 2014 um 19Uhr
 
 
 
Finissage 26. Juli 2014 – 20Uhr
 
 
Die Ausstellung ist aus besonderem Anlass
bis zum 01. August 2014 verlängert

 
 
 
 

Foto: Dr. Arno Sann
 
 
 

Die Bildhauerin Irene Hoppenberg implantiert im Juni 2014 eine raumgreifende, begehbare Spinnenskulptur in die Galerie bauchhund. Die überdimensionale Spinne mit den Maßen von ca. 200 x 360 cm, aus Stahl, Ästen und Schafwolle, wird den kompletten Galerieraum ausfüllen. Im Keller sind eine weitere Gattung Spinnen, ‘Umbrellas’, zu sehen, sowie Zeichnungen der Künstlerin mit Texturen von Olivenbaumstämmen aus Südfrankreich.
 
In dem doppelsinnigen Titel stehen die virtuosen Fähigkeiten der Tiere Pate für eine Metapher, die auf die Vielseitigkeit und Komplexität moderner Kommunikationsstrukturen verweist. Im Zusammenwirken von Titel und Gestalt persifliert das Objekt die Konjunktur eines metaphorischen Begriffs, der in der modernen Kommunikationstheorie eine tragende Rolle spielt. Nimmt man dazu, daß die ‘Spinne’ bei vielen Menschen⁄Betrachtern kein positives Image hat und eher als bedrohend und abstoßend empfunden wird, ist man versucht, der so Gescholtenen in der Interpretation Hoppenbergs einen Aspekt von Macht beizulegen, der über die Gestalt hinaus auch auf den Titel zurückweist. „Networker” wurde von der Künstlerin bereits als Beitrag zu Künstlersymposien in Spanien und Bulgarien gezeigt. Dort plazierte sie ihre Skulptur in der freien Natur. Ein künstliches, riesenhaftes Gebilde tritt in Kontrast mit einer natürliche Umgebung. Die verfremdete Form forciert hier das Spiel der Bedeutungen, verleiht dem Objekt einen ungewohnten Aspekt und erzeugt Momente der Überraschung und der Irritation.
 
Neben der Vorliebe für große und raumgreifende Objekte steht die Leidenschaft für die Farbe Gelb. Irene Hoppenberg schreibt dazu: „Gelb, als die Farbe des Lichts, symbolisiert die Sehnsucht nach Sonne und Süden.” Auch Goethe hat in seinem Lied der Mignon in dem Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre” (‚Kennst du das Land wo die Zitronen blühen…’) das Gefühl der Sehnsucht thematisiert. Nach seinen Vorstellungen betont der Bergiff ausdrücklich das Moment der Unerreichbarkeit und Vergeblichkeit in unserem Begehren und Verlangen und unterscheidet sich somit von gewöhnlichen Leidenschaften.

 

Für ihre Arbeiten bevorzugt die Künstlerin runde oder ovale Formen und so liegt es nahe, die Zitrone als optimalen Ideenträger zu nutzen, aber auch Tennisbälle und Zitronen– falter. Als Material dient ihr dafür häufig Pappmaché und Farbe. Oft wurden die knallgelben und überdimensionierten Skulpturen und Installationen von ihr in geografisch passenden öffentlichen Räumen inszeniert, in Parks und an den Stränden von Südkorea und Australien. In geschlossenen Räumen dagegen wirken ihre zu Kompositionen arrangierten, seriellen Objekte wie riesige Stillleben. Allein durch ihre Dimension und Farbe dominieren sie jeglichen Hintergrund. Sei es in der Natur oder in einem geschlossenen Raum, in ihrer Einsamkeit und Verlorenheit offenbart sich ein minimalistischer Stil im Schaffen der Künstlerin. Verfremdung mittels Überhöhung und Übertreibung, der Effekt zeigt auch hier Wirkung.
 
Die Vorliebe für Gelb spiegelt sich auch in ihrem Projekt „Vincent′s Bedroom” wider. Für das Arte Luise Kunsthotel in Berlin schuf Irene Hoppenberg eine Replik von van Goghs Schlafzimmer. Als Vorlage dienten Versionen dieses Motivs, die der Künstler zu seinen Lebzeiten gemalt hatte.

 
 
 
 
Weitere Information:
Homepage Irene Hoppenberg
 
 
 
 
 
 
 

Foto: Mauro Cano Ayala, Spanien 2012

 

 
 
 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

OLIVER O. REDNITZ & FREUNDE

OLIVER O. REDNITZ & FREUNDE
 
 
Beutekunst
 
Der Ring des Nibelungen
 
 
30. Mai – 14. Juni 2014
 
 

 
 
Vernissage 29. Mai 2014 18:00 Uhr
Finissage 15. Juni 2014 15:00 Uhr
 
 

BEUTEKUNST ist eine Ausstellung, die sich in Objekten, Bildern, Ton– und Filmaufnahmen mit der Sagenwelt des “Ring des Nibelungen” von Richard Wagner auseinandersetzt. Der “Ring” wird aus dem gestohlenen “Rheingold” geschmiedet und damit selbst zur BEUTEKUNST. Wie bei Wagner steht der “Ring des Bösen” für Lieblosigkeit, Macht und Geldgier, kurz das böse liebe Geld.

 
Oliver O. Rednitz interpretiert die Nibelungensage wirklichkeitsnah und entschieden antikapitalistisch in die Gegenwart. So kommt etwa bei ihm der “Ring des Nibelungen” aus einem Kaugummiautomaten; Götter werden zu korrupten Bankern, die Riesen sind Vertreter der russischen Mafia, die Rheintöchter gehören zu einem internationalen Prostituiertenring aus Osteuropa und der Drachentöter Siegfried ist ein in Kreuzberg aufgewachsener Türke mit abgebrochenem Germanistikstudium.
 
Fundstücke — aus dem Müll, von der Straße, Flohmärkten oder Freunden — werden zur BEUTEKUNST und dienen als Metaphern der fragmentierten Geschichte. Film– und Tonaufnahmen der letzten zwölf Jahre dokumentieren die verschiedenen Entwicklungen und beschreiben gemeinsam mit den Beutestücken die vier Wagneropern “Rheingold”, “Walküre”, “Siegfried” und “Götterdämmerung”. Das Rheingold kehrt nach der Ausstellung an seinen Ursprung zurück, die Walküre bleibt, Siegfried stirbt, Götter und Religionen verschwinden.

 
Ausgehend von den fünf Weltreligionen und der gött– lichen Liebe beschreiben, parallel zu den filmischen Elementen, 24 Plakate den Weg zur Selbst– und Nächstenliebe: Ich bin der ich bin. Du bist ich, ich bin du und wir alle sind eins. Wenn wir gemeinsam diese Tatsache verinnerlichen, hat Geld und Besitz keine Bedeutung mehr.
 
Mit seiner Plakatkunst schafft Oliver O. Rednitz geistige Skulpturen, die sich im Raum verdichten und eine Soziale Plastik beschreiben. Der zunehmend privatisierte öffentliche Raum wird durch die Plakate zurückerobert und vom Betrachter durch seine Wahrnehmung, Sprache, Denken sowie Handeln mitgestaltet und neu interpretiert. BEUTEKUNST. Das echte Leben ist das beste Drehbuch. Die Macht der Liebe wird die Liebe zur Macht überwinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Arno Sann, 2014

 
 
 
 
 

Konzert 2.05.2014

Freitag 2. Mai 20:30 Uhr
 

Foto: Natascha Naffin–Landfal
 
Die Linkshändler
 
Laszlo Moldvai & Oliver Gössel
 
 
 
vokalstücke, arrangiert für zwei klaviere und umgekehrt…
schwierigste stücke vereinfacht für einen einzigen finger…
harmonische reparaturen…
keine unverständlichen kompositionen…
die subtilität ist jedem zugänglich…
aus alt mach neu…
reduzierte sonaten, neu ausharmonisiert…
in langer erfahrung bewährt…
die stücke sind ohne quinten und oktaven…

 
 
 
Im Rahmen der Ausstellung:
 
GESCHEITERHAUFEN
— unvollendete katastrophen des a. zettelmann

 
 
Eintritt: 10,– €uro bis 5,– €uro und mehr
Reservierung: 030 / 56 82 89 31

 
 
Info: Die Linkshändler

 

Fotos: Arno Sann, 2014

 
 
 
 
 

Zettelmann – unvollendete katastrophen

GESCHEITERHAUFEN
 
unvollendete katastrophen des a. zettelmann
 
 
Finissage: Samstag 24. Mai ab 20 Uhr
 
mit einer zettel:lese der besten rezepte
 

zettels rezepte schlägt sprachlich wie auch visuell den bogen vom verkrachten alchemisten zum pataphysischen wortspieler. die ausstellung GESCHEITERHAUFEN zeigt unter anderem die collagen, die dem künstlerheft zugrunde liegen. zur finnissage liest zettelmann nun daraus vor. wie immer: auf der bitterernsten suche nach dem stein der idioten.

 
und mit einer Performance von cab
 
schwarz, ohne rot/gold
 
einem weitschweifend sinnierenden
dialog mit dem publikum

 
 

Grafik: ZLwerk
 
 
 
27. April bis 24. Mai 2014
 
Vernissage: Samstag 26. April 20 Uhr
mit einer musikalischen Performance von Anders Kamp
 
 
 

Nur ein totes Experiment ist ein gutes Experiment.”
(Tzu-Sa-Gen)
 
 
Getreu diesem Motto begibt sich Zettelmann seit Jahren auf die Suche nach dem Stein Der Idioten und
anderen Manifestationen der Katachymie und Pataphysik.
 
Unter konsequentem Miszbrauch von Alltagsgegenständen und Küchenchemie entsteht ein wahnwitziges Labor zwischen Pyromantik, Metamaterialismus und Eklektizismus der Reinen Form bis selbst die Wahrheit dran glauben muss.
 
Zur Ausstellung dieses scheinbar aufgegebenen Labors in
der Galerie bauchhund erscheint ein Rezeptheft in einer Edition von 33 Exemplaren (Exemplar: 10,- €).

Weitere informationen:
 
pataphysik.org

 

 

 

 
 
 

 

 

 
 
 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Petrov Ahner u. Barbara Fragogna


Foto: Ahner, Fragogna
 
 
 
EDIZIONI INAUDITE POP UP GALLERY
 
EDIZIONI INAUDITE
 
an INDEPENDENT Art Publishing Project
 
 
Petrov Ahner | Paris 26th floor
Barbara Fragogna | Nest of Dust

Barbara Fragogna | Everyday Renaissance (After All…)

 
 
15. April 2014 19 – 22Uhr
16. April 2014 19 – 22Uhr

 
 
 

To spread and free the culture of collecting art from the pretentions allure which rules out the majority of us.
 
Works published and curated by Edizioni Inaudite mainly are artist′s books, hence unique, in limited edition and personalized in every single exemplar, they are therefore out–and–out works of art.

 
Weitere informationen:
 
http://barbarafragogna.weebly.com/
http://sinedieproject.weebly.com/
http://petrovahner.net/
 
 

Petrov Ahner | Paris 26th floor
 
After 3 years of exile you decide to go back to Paris. It is a typical, middle of January winter. No snow; grey sky; rainy; cold but not freezing. Arriving in Paris you realise you feel at home right away. More than in Berlin, the city you live in now. Now you are back in the city you lived in for most of your life. You want to take photos; impressions, but you don′t know exactly what and how.
By chance you live in this apartment on the 26th Floor with a view out to the suburbs of Paris. You are in the kitchen drinking a coffee in the morning, looking out of the window. Watching the raindrops, taking your camera and knowing what to do. Because it is poetic, melancholic, mysterious and there is light. Just as you feel and just as Paris is for you. Just a “caprice”. No concept, just emotions. A little peek out of the window. And a little intimate book: unpretentious and private. Declaring my love again to this city and the surprising view it sometimes offers you.

 
Nach 3 Jahren Exil beschließt du zurückzukommen und Paris zu besuchen. Es ist ein typischer Januar. Kein Schnee, grauer Himmel, regnerisch kalt, aber nicht eisig. In Paris angekommen fühlst Du dich sofort zu Hause, mehr als in Berlin, der Stadt, in der Du jetzt lebst. Jetzt bist Du zurück in der Stadt, in der du die längste Zeit gelebt hast. Du willst Fotos machen, aber du weißt nicht wie und was. Zufälligerweise wohnst du im 26. Stock mit Blick auf das „Banlieue” von Paris. Du bist morgens in der Küche, trinkst einen Kaffee und schaust aus dem Fenster, beobachtest die Regentropfen, nimmst deine Kamera und weißt, was Du machen musst. Weil es poetisch ist, melancholisch, mysteriös und leicht. Genau wie Du fühlst und wie Paris für dich ist. Nur eine Laune von Dir. Kein Konzept, nur Gefühle. Ein kleiner Blick aus dem Fenster. Ein kleines intimes Buch, unprätentiös und privat. Wieder deine Liebe zu dieser Stadt erklärend und die überraschende Aussicht, die es Dir manchmal bietet.
 
Petrov Ahner | PARIS | 26th floor | © January 2013
ARTIST′s BOOK Limited Edition 250 copies
Paperback, in colors, DIN A6, 32 pages
published at Edizioni Inaudite | Collana Gli Irrilevanti

 
 
Barbara Fragogna |  Nest of Dust
 
Contemporary art is today, is today?
When a “Nest Of Dust” can be conceptualized in an essay in three volumes.
 
I remember vividly how it unexpectedly showed up to me, pompous and perky: Master Piece, my first Nest Of Dust. It was summer, I moved to Padua two years earlier and the apartment where I used to live with two friends, the Holy Women, was already full of my junk. I was sitting sipping a coffee when a strong gust of wind stirred some shapeless agglomerations from behind the kitchen-closet and, with the fury of a vocation, it rolled between my legs, THE destiny.
B.F.
 
Barbara Fragogna | Nest of Dust
ARTIST′s BOOK 1 Limited Edition 225 copies (Only 80 left)
published at Edizioni Inaudite | Collana Gli Irrilevanti
Paperback, 3 volumes, Texts in English and Italian

Vol.1 TEXT: 76 pages, 14,8x21cm

Vol.2 PHOTO: 56 pages, b⁄w photos

Vol.3 STUFF: 72 pages, b⁄w illustrations
 
Each copy numbered and signed by the artist.

Each copy includes an original work
 
 
Barbara Fragogna | Everyday Renaissance (After All…)
 
UNTITLED WITH SUBTITLE

(google translation concept for low budget projects)
 
Let′s cut the Gordian knot. Everyday Renaissance needs no explanation. You can tell. It′s clear. You can interpret it in some different levels, it depends only on the key you have in your hand (… ‘And one man in his time plays many parts…’ ∗).
 
— For those who are not easily satisfied:

in Everyday Renaissance ( After All… ) there is no staging. This is life. The not–beauty of the banality. It′s a joke, an ironic game, a quote. There is more Pirandello than Viola, more Woolf than Sherman, more De Angelis than Modugno, more Sally than Charlie (Brown).
 
 quote by William Shakespeare, As You Like It, Act II, Scene VII
[All the world′s a stage]

 
Barbara Fragogna | Everyday Renaissance (After All…)
ARTIST’s BOOK Limited Edition 250 copies
in bloks of 25 editions (each one is different)

Paperback, (15×21)cm, 48 pages, 23 color photos
 

 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 
 

Konzert 4.04.2014


Friday 04th April 2014 — 20:30 h

 
 


Gianni Mimmo — sopransaxophon
Matthias Bauer — kontrabass
Frank Gratkowski — bassklarinette, alt saxophon
Achim Kaufmann — klavier
Harri Sjöström — sopra und sopranino saxophon

 
 
 
Links:
 

Gianni Mimmowww.amiranirecords.com
Matthias Bauerwww.bauerbass.de
Frank Gratkowskigratkowski.com
Achim Kaufmannwww.achimkaufmann.com
Harri Sjöströmwww.harrisjostrom.com/

 
 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Laura Polke


Foto: Laura Polke
 
 
 
′Freiraum — Schön dass es dich gibt′
 

15. März bis 12. April 2014

 
 
Zeichnungen ⁄ Collagen ⁄ Siebdruck
 
 
Ausstellungsbesichtigung Do ⁄ Fr ⁄ Sa 19–22Uhr
mit live Siebdruck und Musik
oder auf telefonische Anfrage via 030⁄56 82 89 31

 
 
Finissage: Samstag 12. April, 19:00 – 22:00 h
 
 
 
 
Weitere Infos:
 
Laura Polke — Art in Action
 
 
 

Foto: Laura Polke
 
 
 
 
Arbeiten (Auswahl):


 

 

 

 

 

 
Fotos: HD Seibt

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Konzert 21.02.2014


Foto: NN
 
 

A journey into the music of the sicilian
saxophonist and composer Jòraku Gianni Gebbia

 
 

Jòraku Gianni Gebbia — saxophone
Mikaele Pellegrino — acoustic guitar
Gioele Pagliaccia — drums

 
 
 
21. Februar 2014

Einlass 20Uhr ⁄ Konzertbeginn 20:30Uhr
 
 
Eintritt 10,— €uro/erm. 7,— €uro
Reservierung: 030 / 56 82 89 31

 
 


The italian alto sax player Jòraku Gianni Gebbia started his own professional solo concert in 1990 following an invitation by Jost Gebers from FMP to play in Berlin in the legendary Total Music Meeting featuring Gebbia himself along with Steve Lacy, Lindsay Cooper, Dietmar Diesner and Rudiger Carl.
 
After this deep experience, and stimulated by Steve Lacy, Gebbia continued with unique strenght and concentration his personal research on solo saxophone playing in most of the specialized festivals in Europe, Usa and Japan. During the years Gebbia solos have been transforming and touching many different sides of this form from noise research to melodies through a deep mastering of the circular breathing techniques that Gebbia has learned through the late master of Sardinian launeddas Dionigi Burranca. Critics consider Gebbia′s solos as one of the most interesting of the second generation of improvisors along with similar artists as Ned Rothenberg, and John Butcher. Today many players in the solo scene declared to be strongly influenced by Gianni Gebbia′s solo recordings from the 1990s as in the case of the solo sax player Colin Stetson,
John Berndt, Ryoko Ono, Mick Barr and many others.

Weitere Informationen:
 
Gianni Gebbia
Gianni Gebbia — wikipedia
Mikaele Pellegrino
Gioele Pagliaccia

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

Ciska Jansen & Nick J. Swarth

′Look what I found in your rice′
 
 

Foto: HD Seibt

 

19. Januar 2014 bis 16. Februar 2014

 
 
Ciska Jansen & Nick J. Swarth
Portraits, Collagen & Cabinets
 
 
Vernissage: Sonntag 19. Januar – 16 Uhr
 
Mit Performances und Leckerem zum Naschen
 
 
 
Lebhafter Abschluss am
 
Sonntag 16. Februar – 16 Uhr
 
Mit Liedern, Gedichten, improvisierter Musik und
natürlich Kunst. Es singen und spielen Ciska Jansen,
Marjorie Bendeck, Tobias Delius, Rogier de Nijs,
Joe Williamson
& Nick J. Swarth.
 
UND es gibt Indonesische Snacks.
 
 
Eintritt FREI
 
 
 

Foto: Ciska Jansen
 
 
 
′Look what I found in your rice′
 

Nick J. Swarth zeigt Portraits und Collagen von Großstadteinwohnern, eine anonyme Familie von Seelenverwandten, mit schwarzem Filzstift in rohem Stil gezeichnet. Es sind cartoonähnliche Kreaturen, monströs, aber rührend. Kurz gesagt: Look what I found in your black rice.

 
Ciska Jansen: ein Versuch ihren indonesisch–niederländischen Hintergrund als 2– und 3–dimensionale Fundstück–Collagen in kleinen Cabinets einzufangen. Bei Vernissage und Finissage kann jeder sogar ihre Herkunft riechen und kosten! So you can look and taste what she found in your rice, in your eyes
 
 
Nick J. Swarth (Niederlande 1959). Dichter, Performer, publizierte in zahlreichen Literaturzeitschriften. Arbeitet oft zusammen mit Künstlern aus den Niederlanden und Deutschland. ‚De Napalmsessies’ (DVD, 2005) entstand unter Mitwirkung von Saxophonist Tobias Delius, dem Geräuschemacher Steve Noble und dem Videokünstler Simon Heijdens. Swarth ist in ‚De Napalmsessies’ zu hören und zu sehen. Seit 2008 funktioniert er als Störsender Swarth in Betonfraktion ′noisy postrock′. Veröffentlichungen u.a. ‚Mijn onsterfelijke lever’ (Gedichtband 2012), ‚!Mondo Manga!’ (Gedichtband 2009); ‚Horror Vacui! Ein Dokumentarspiel in 14 Stationen’ (2008), ‚Naked City Poems’ (Gedichtband 2007).
 
Ciska Jansen (Niederlande 1963), seit 2007 Wahlberlinerin, ursprünglich Kunstdozentin, entwickelte Theatervorstellungen, leitete ein Kinderkochrestaurant und koordinierte soziale Projekte. Präsentierte 2009 in bauchhund 2 Wochen Koch–Kunst–Musik–Experimente. Mit enak–enak e.V. bis 2012 in der Ex–Rotaprintkantine Koch-& Musikevents. Festlegen möchte sie sich nicht: ob sie nun leidenschaftlich kocht, singt, Kunst macht, Veranstaltungen organisiert oder unterrichtet — immer stehen bei ihr Wärme und soziales Engagement im Vordergrund.


Foto: Nick J. Swarth
Weitere Infos:
 
Homepage Nick J. Swarth
enak–enak e.V.

 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2014

 
 
 
 
 

PLASTIK

 
 
7. Dezember 2013 bis 11. Januar 2014

 
 
 

Foto & Layout: HD Seibt, 2013
 
 
PLASTIK
 
aus dem Stand in alle Richtungen
 
Plastik/Skulptur/Installation
 
 
7. Dezember 2013 bis 11. Januar 2014
 
Vernissage: 6. Dezember 20Uhr
 
 

Adler A.F. / Alex Oberhoff / Bob Rutman / Christian
Hasucha / Daniela Davino / Edin Bajric / Emma Grün /
Ernst J. Petras / Fátima Montero / Irene Hoppenberg /
Lauren Chipeur / Line Claudius / Luis Alhama / Matt
Grau / Morelli / Muharrem Batman / Oliver Rednitz /
Raimondo Castronuovo / Stefan Riebel / Ute Faber

 
 
in Zusammenarbeit mit:
 

 
 
 

PLASTIK
aus dem Stand in alle Richtungen – (video):

 

FOTOs: HD Seibt

Kamera | Montage: Dirk Steglich
Gitarre: Mikaele Pellegrino
Kurator: Christoph agi Böhm

 

 

 

 

 

 

Fotos: HD Seibt, 2013

 

 

 

Fotos: Petrov Ahner, 2013